Bauchemie NewsThema: PatenteTuesday, 29. April 2003
Quellzusatzmittel zum Reduzieren des Schwindeffektes
Patentanmeldung: In der am 17.04. veröffentlichten Offenlegungsschrift DE 10149008 beschreibt der Erfinder, Jochen Stark von der Bauhaus Universität Weimar, ein Verfahren zur Herstellung eines Quellzusatzstoffes zur Reduzierung eines Schwindeffektes und/oder zur Erreichung eines Quelleffektes bei der Erhärtung von zementgebundenen Baustoffen. Aus technischem Ettringit oder einem anderen Calciumaluminiumsulfathydrat wird Monosulfat (3 CaO · Al2O3 · CaSO4 · 12 H2O) hergestellt und mit einem Sulfatträger zusammen als Quellzusatz eingesetzt. Die Zugabe des Sulfatträgers erfolgt stöchiometrisch oder etwas überstöchiometrisch und es kommen vorzugsweise REA-Gips oder Chemie-Anhydrit zum Einsatz, da sie mit hoher Reinheit vorliegen und die stöchiometrische Dosierung zuverlässig ermöglichen.
Thursday, 24. April 2003
Zweikomponentige, Kunststoff- und Epoxidharz-modifizierte Mörtel
Patentanmeldung: Die Baustoffentwickler der PCI Augsburg haben einen Flex-Klebemörtel bzw. eine Flex-Schlämme zusätzlich zur Kunststoffmodifizierung mit einer Epoxidharzdispersion modifiziert und dadurch die Nass(haft)festigkeit deutlich erhöht. Die Bindemittel Acrylatharz, Epoxidharz und Zement liegen etwa im Verhältnis 9:1:6 vor (berechnet als Feststoff). Die Flex-Schlämme wurde mit Polystyrolkügelchen gefüllt und so in Schichtdicken bis 10 mm verarbeitet. Sie soll sich als Gegenprodukt zur Bitumendickbeschichtung eignen und bessere Frühwasserbeständigkeit, Rissüberbrückung und Kälteflexibilität sowie hohe Wasserfestigkeit aufweisen. Die heute veröffentlichten Offenlegungsschriften sind beim Europäischen Patentamt verfügbar: DE 10150600 und DE 10150601.
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