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Start > Bauchemie > Baustoffkunde > Korrosion, Korrosionsschutz > Zementgebundene Baustoffe
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10 Einträge gefunden:

Ettringitbildung in nicht wärmebehandelten Betonen
Es geht um Ettringitanreicherungen im Gefüge normalerhärtender Betone, ihre Ursachen, Einflussfaktoren, und Schadenspotentiale, sprich: Ob aus einer Ettringitrekristallisation - wenn sie denn stattfindet - tatsächlich Dauerhaftigkeitsprobleme resultieren. Dazu wurde ein Wechsellagerungsprogramm zur Simulation von Umwelteinflüssen entwickelt, das die Ettringitbildung im erhärteten Beton fördert. Prüfkörper aus Normalbeton, Straßenbeton (LP-Beton) und verschiedenen Mörteln wurden hinsichtlich Volumen- und Masseänderung überwacht sowie mittels Ultraschall und Rasterelektronenmikroskop beobachtet. Zitat der Autorin: "Im Ergebnis dieser Arbeit ist [...] zu schlußfolgern, daß die Ettringitrekristallisation im nicht wärmebehandelten erhärteten Beton meist nicht die Ursache, sondern die Folge von anderweitig ausgelösten Dauerhaftigkeitsproblemen ist, die durch Ettringitrekristallisation aber verstärkt und dadurch offensichtlich werden können."
Hrsg.: Katrin Bollmann, 2000, Dissertation. Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen

Einflüsse von Polymeren auf die Mikrostruktur und die Dauerhaftigkeit kunststoffmodifizierter Mörtel (PCC)
Kann man durch die Kunststoffmodifizierung die Eigenschaften stärker verbessern als durch übliche betontechnologische Maßnahmen? Dauerhaftigkeit wird definiert als Widerstand gegen Frost-Tausalz-Angriff, chemischen Angriff (Na-chlorid, Na-sulfat, Schwefelsäure mit pH 2), gegen Carbonatisierung und gegen Haftungsverlust. Geprüft wurden vier Polymere: Eine Epoxidharzemulsion, eine Kunststoffdispersion (Styrol-Acrylat) und zwei Kunststoffredispersionspulver (ein Styrol-Acrylat und ein Vinylacetat-Versatat). Im Ergebnis stellt die Autorin fest: "Durch eine Kunststoffmodifizierung kann eine höhere Dauerhaftigkeit der Mörtel erzielt werden als dies durch die Senkung des w/z-Wertes und eine gute Nachbehandlung möglich ist." Die beiden Kunststofftypen (Styrol-Acrylat und Vinylacetat-Versatat) unterschieden sich im Verhalten nicht wesentlich. Das Epoxidharz enttäuschte dagegen. Die Arbeit enthält viele ESEM-Aufnahmen von den Festmörteln (ESEM = spezielle Variante des Rasterelektronenmikroskops).
Hrsg.: Andrea Dimmig, 2002, Dissertation. Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen

Zur Quantifizierung des Effekts von Luftverunreinigungen auf Putzmörtel und Phänomene des Feuchtigkeitstransports in Mauerwerk einschließlich seiner Bestandteile
Ein Versuch zur Aufstellung von Dosis/Wirkungs-Beziehungen beim Angriff von schwefel- und stickstoffoxidhaltiger Atmosphäre auf freigelagerte, aber regengeschützte Platten aus unterschiedlichen Putzmörteln (Kalk- und Kalkzementmörtel). Da das Verwitterungsverhalten im wesentlichen vom Materialgefüge, also von dessen Transport- und Speichereigenschaften für Feuchtigkeit abhängt, ist durch Variation der Mörtelkomponenten versucht worden, deren Einfluß auf Kapillarität und Wasserabgabe eines Mauerwerks zu ermitteln. Eine deutschsprachige Zusammenfassung ist verfügbar, der Forschungsbericht selbst ist in englisch geschrieben. Unter ftp://ftp.bam.de/G3/downloads/virtbook.zip gibt es eine Offline-Version der HTML-Dateien. [2,2 MB, ZIP]
Hrsg.: Hoffmann, D.; Niesel, K., Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Bewitterung von Kalk- und Zementmörteln mit CO2, SO2 und NOx
Langzeitmessungen (2 Jahre) des schädigenden Einflusses von Schadgasen (CO2, SO2, NOx) auf Kalk- und Zementmörtel bei gleichzeitiger Beaufschlagung der Proben mit allen drei Gasen.
Hrsg.: Karsten Exner, Dissertation, 2000, Universität Siegen

Korrosion von Beton und Stahlbeton durch chemische Verbindungen und Mikroorganismen
Informationen über die Betonkorrosion durch anorganische oder organische Verbindungen sowie durch mikrobiologische Prozesse. Details zur Korrosion des Betons und der Bewehrung durch chemische Verbindungen in Boden und Wasser sowie zum Korrosionsschutz.
Hrsg.: Dipl.-Ing. Peter Rauch, Hausarbeit am Institut für technische Mikrobiologie, 1984

Auswirkungen von Chloriden im Beton
Details zur chloridinduzierten Korrosion von Stahl in Beton. [12 Seiten, 997 kB, PDF]
Hrsg.: Michael Raupach, Institut für Bauforschung der RWTH Aachen, 2002

Säurewiderstand von Beton
[10 Seiten, 476 kB, PDF]
Hrsg.: Wolfgang Breit

Kritischer korrosionsauslösender Chloridgehalt für Stahl in Beton – Sachstand und neuere Untersuchungen
[24 Seiten, 777 kB, PDF]
Hrsg.: Wolfgang Breit

Assessment of Commercial Corrosion Inhibiting Admixtures for Reinforced Concrete (Englisch)
Enthält Informationen zum Korrosionsmechanismus von Stahl in Beton und die Rolle von Chlorid dabei sowie zu den Wirkungsmechanismen von Korrosionsinhibitoren. Ergebnisse von Labor- und Feldversuchen zur Wirksamkeit von fünf handelsüblichen Korrosionsinhibitoren wie z.B. "FerroGard 901" von Sika. [172 Seiten, 1,4 MB, PDF] (Der Link zeigt auf die Zusammenfassung im HTML-Format.)
Hrsg.: Michael Carey Brown, Dissertation, 1999

Injektionsschaummörtel für die Sanierung historischen Mauerwerkes unter besonderer Berücksichtigung bauschädlicher Salze
Die wichtigsten bauschädlichen Salze werden genannt und ihre Wirkung im Detail behandelt. Auch die Herkunft der Salze und ihre Schädigungsmechanismen (treibender und lösender Angriff) werden thematisiert.
Hrsg.: Sylvia Stürmer, 1997, Dissertation. Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen


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